Johannes Peitz verstorben

"Bürgermeister von Sürenheide". Kein offizieller Titel. Einer, den man sich verdienen muss. Johannes Peitz, der überall nur als „Peitz Hannes" bekannt war, hat das durch sein gesellschaftliches Engagement erreicht.
 

 2004 wurde er von Landrat Sven-Georg Adenauer anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande so bezeichnet. Jetzt ist er im Alter von 84 Jahren gestorben. Durch sein Wirken hat Johannes Peitz in Verl Spuren hinterlassen.

Er initiierte 1998 die Gründung der Verler Senioren Union, die er 15 Jahre als Vorsitzender leitete. Im Alter von 80 Jahren gab er den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen ab. Zu seinem Nachfolger wurde Verls früherer Bürgermeister Josef Lakämper gewählt. Das langjährige Ratsmitglied schlug Johannes Peitz umgehend als Ehrenmitglied der Senioren-Union vor, dem die Mitglieder zustimmten.
Auch im Vorstand des CDU Ortsverbands arbeitete Johannes Peitz mit. Er war 18 Jahre lang für die CDU im Gemeinderat. Zudem engagierte er sich in Gremien auf höherer Ebene. Von 1995 an im Vorstand der Senioren-Union OWL. Außerdem nahm er Funktionen in den Kreis- und Bezirksvorständen wahr. "Johannes war ein gradliniger Typ. Er wusste mit seiner plattdeutschen Art zu überzeugen", sagt Josef Lakämper.
Nachhaltig machte sich die Arbeit von Johannes Peitz in Sürenheide bemerkbar. In seinem Ortsteil gehörte er 1992 zu den Gründern der Dorfgemeinschaft Sürenheide. Seine Zugehörigkeit zum Ortsteil Sürenheide machte Peitz auch an anderer Stelle deutlich:
Indem er seine Kraft und seine Ideen in die Sürenheider Vereine einbrachte. Unter anderem in die Schützenbruderschaft St. Georg Dreiländereck. 56 Jahre lang war er dort Mitglied. 1985/1986 regierte er die Schützen zusammen mit seiner Ehefrau Gertrud.
1983 erhielt er das Silberne Verdienstkreuz und 1991 den Hohen Bruderschaftsorden.
Die Eucharistiefeier ist am morgigen Freitag, 7. Oktober, um 14.30 Uhr in der Sürenheider Pfarrkirche St. Judas Thaddäus.
Im Anschluss findet die Beerdigung auf dem Friedhof der Katholischen Kirchengemeinde an der Isselhorster Straße statt.
 

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